Andre Paul Landherr

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Rechtsanwalt André Paul Landherr

Mietrecht

Mietrecht

„Schimmel? Da müssen Sie nur mal ordentlich lüften!“, heißt es des Öfteren, wenn sich Mieter bei ihren Vermietern über feuchte Wände und Schimmelbildung beschweren. Das ist allerdings nur eines von vielen Problemen, die zwischen Mietern und Vermietern aufkommen.

Ruhestörungen, Vandalismus, Zahlungsausfälle, Eigenbedarf, Modernisierungen und Sanierungen, Mieterhöhungen.

Das Mietrecht ist ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt, in dem ich sowohl die Interessen von Vermietern, als auch die Interessen der Mieter vertrete.

Im Folgenden habe ich Ihnen einige der am häufigsten gestellten Fragen beantwortet

Die Eigenbedarfskündigung ist für einen Vermieter oft die einfachste Möglichkeit, sich eines unliebsamen Mieters zu entledigen. Eine derartige Kündigung ist aber von zahlreichen Bedingungen abhängig und oft gerade dann nicht rechtmäßig, wenn sie bereits sehr kurz nach Unterzeichnung des Mietvertrages erfolgt. Geht Ihnen eine (Eigenbedarfs-)Kündigung zu, sollten Sie sich auf jeden Fall anwaltlich dahingehend beraten lassen, ob die Kündigung akzeptiert werden soll. Dabei kann auch erörtert werden, ob die Kündigung in Ihrem speziellen Fall eine besondere soziale Härte darstellt.

Schimmel ein der Wohnung stellt in jedem Fall einen Mangel an der Mietsache dar. In solchen Fällen ist der Vermieter zunächst über das Auftreten des Problems zu informieren. Es ist dann zu überprüfen, welche Ursache die Schimmelbildung hat. Hier behaupten Vermieter in den meisten Fällen, Ursache sei ein falsches Heiz- und Lüftungsverhalten des Vermieters. Können Sie das ausschließen, sollten Sie den Vermieter auffordern, ein Gutachten über die Ursachen einzuholen. Fällt die Schimmelbildung in den Verantwortungsbereich des Vermieters, haben Sie zahlreiche Rechte. Kommt der Vermieter der Verpflichtung zur Mangelbeseitigung nicht unverzüglich nach, können Sie u.a. die Miete mindern oder sogar gänzlich zurückhalten. In solchen Fällen sollten Sie sich anwaltlichen Rat einholen, wenn der Vermieter nicht unverzüglich den Mangel beseitigt.

Mieterhöhungen sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Mieters möglich, nur im begrenzten Umfang möglich und an zahlreiche gesetzliche Vorschriften gebunden. Erwägen Sie als Vermieter, die Miete zu erhöhen, sollten Sie sich auf jeden Fall zunächst anwaltlich beraten lassen, um zu vermeiden, dass Ihr Mieterhöhungsverlangen nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht und damit unwirksam ist.

Die Kosten einer energetischen Sanierung können auf Mieter umgelegt werden, allerdings ist das nur unter engen Voraussetzungen möglich. Es muss beispielsweise eine Modernisierungsankündigung ausgesprochen werden, wobei verschiedene Formalien zu beachten sind. Darüber hinaus ist die Abgrenzung zwischen der umlagefähigen Sanierung und der nicht umlagefähigen Instandsetzung oft nicht einfach. Eine anwaltliche Beratung ist deshalb angeraten, wenn die Renovierung und Sanierung Ihrer vermieteten Immobilie geplant ist.

Bereits dann, wenn ein Mieter mit mindestens zwei Monatsmieten im Zahlungsrückstand ist, kann das Mietverhältnis außerordentlich fristlos gekündigt werden. Bei Zahlungsschwierigkeiten des Mieters ist immer ein sofortiges Einschreiten anzuraten, um mögliche Folgeschäden in Grenzen zu halten. Auch ständig unpünktliche Zahlungen sollten sich Vermieter nicht gefallen lassen, auch ein solches vertragswidriges Verhalten kann nach vorheriger Abmahnung eine Kündigung rechtfertigen. Bei Problemen mit der Zahlungsmoral des Mieters ist die Konsultierung eines Rechtsanwaltes bereits zu einem frühen Zeitpunkt von Vorteil, auch um zu vermeiden, dass durch zu lange Geduld das Mieterkonto immer höhere Rückstände aufweist.

Sind Fragen unbeantwortet geblieben? Kontaktieren Sie mich gerne.

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